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Wells-Score (LE)

Wells-Score für Lungenembolie

Alle zutreffenden Kriterien auswählen:

Wells-Score Interpretation

Dreistufige Version — Wells et al., Thromb Haemost 2000

Score Wahrscheinlichkeit LE-Prävalenz
< 2 Gering ~3,6%
2 bis 6 Mittel ~20,5%
> 6 Hoch ~66,7%

Dichotomisierte Version — van Belle et al. (Christopher Study), JAMA 2006

Score Klassifikation Vorgehen
≤ 4 Lungenembolie unwahrscheinlich D-Dimer; bei negativ: LE ausgeschlossen
> 4 Lungenembolie wahrscheinlich CT-Pulmonalisangiographie (CTPA) direkt

Hinweis: Der Wells-Score ist ein Risikostratifizierungstool, das in Kombination mit klinischem Urteil angewendet werden sollte. Er ersetzt keine individualisierte medizinische Beurteilung. Bei Patienten mit hoher Wahrscheinlichkeit kann eine empirische Antikoagulation in Erwartung der Bildgebung erwogen werden, wenn das Blutungsrisiko akzeptabel ist. Die Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie (DGP) und die AWMF-Leitlinien beschreiben die Diagnostik der Lungenembolie in Deutschland.

Referenzen

  • 1. Wells PS, et al. Derivation of a simple clinical model to categorize patients probability of pulmonary embolism: increasing the models utility with the SimpliRED D-dimer. Thromb Haemost. 2000;83(3):416–20. PubMed ↗
  • 2. van Belle A, et al. Effectiveness of managing suspected pulmonary embolism using an algorithm combining clinical probability, D-Dimer testing, and computed tomography. JAMA. 2006;295(2):172–9. PubMed ↗
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